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SV Bockenem 2007 siegt im Spitzenspiel

Geschrieben von Daniel.Hinz am in News-Frauen, News-Herren

Als auch die siebenminütige Nachspielzeit abgelaufen war, konnte der SV Bockenem 2007 jubeln: Mit 1:0 setzte sich die Mannschaft beim Tabellenzweiten SV Eime durch und enteilte seinem Verfolger dadurch auf fünf Punkte.

„Wir haben das in der Defensive überragend gemacht“, berichtete ein etwas heiserer Trainer Daniel Ludwig aus Eime. Denn die Gastgeber waren ein starker Gegner, technisch und läuferisch stark. Wie erhofft erwischte SVB-Torwart Thorben Emmermann einen „Sahnetag“ und hielt alles, was auf sein Tor kam. Abwehrmann Marcel Prüfer stellte den Eimer Toptorjäger  Sami Ali Darweesh Hamo (21 Tore) fast über 90 Minuten kalt. Zwei entscheidende Faktoren zum Sieg. Doch auch die anderen Spieler zeigten eine insbesondere defensiv starke Leistung.

Nachdem in der Anfangsphase die Gastgeber ein extrem hohes Tempo anschlugen, kamen die Bockenemer nach gut 20 Minuten besser ins Spiel. Eime musste dem hohen Anfangstempo erst einmal etwas Tribut zollen. Nach dem Seitenwechsel hatte der SVB dann die besseren Chancen, Niklas Mahnkopf konnte in der 50. Minute das 0:1 erzielen. Da jedoch versäumt wurde, das zweite Tor zu erzielen, wurde es am Ende noch einmal eng. Denn die Gastgeber hatten in der Schlussphase die ein oder andere Chance zum Ausgleich. Doch am Ende reichte es zum knappsten aller Siege.

Und der ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass ein halbes Dutzend potenzieller Startelfspieler fehlten und das Durchschnittsalter des Kaders am Sonntag gerade einmal bei 20,8 Jahren lag. Eine echte Reifeprüfung also für die Bockenemer „Rasselbande“. Und am kommenden Sonntag folgt gleich die nächste harte Aufgabe. Dann kommt der Nachbar FC Ambergau/Volkersheim II ins Karl-Binder-Stadion. Der Tabellendritte will den Abstand nach oben weiter verringern und wird dem SVB alles abverlangen. Anpfiff ist am Sonntag bereits um 14 Uhr.

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Niklas Mahnkopf war der Schütze des goldenen Tors im Spiel gegen Eime.

Die 2. Herren konnte endlich wieder einen Erfolg landen und das trotz weiterhin großer personeller Probleme. Gerade einmal elf Leute waren einsatzfähig. Am Ende hieß es gegen beim TSC Sack 2:1. Am Ende standen sogar nur noch neun Bockenemer auf dem Platz. Nach gutem Beginn verwandelte Dean Hickmann einen an Daniel Günther verwirkten Strafstoß zum 0:1 (10.). Nur fünf Minuten später wurde Günther lang geschickt, spielte den letzten Verteidiger aus und traf zum 0:2. Mitte der ersten Hälfte konnten die Gastgeber aber verkürzen, als sie einen Freistoß schnell ausführten und der Stürmer traf. In der zweiten Hälfte verteidigten die Bockenemer gut und ließen kaum etwas zu. Nach vorne ging allerdings auch nicht viel. Daniel Günther kassierte Nach knapp 70 Minuten die erste gelb-rote Karte und zehn Minuten vor dem Ende Nico Apitzsch ebenfalls. Doch auch mit neun Spielern hielt die Mannschaft gegen einfallslose TSClerden eigenen Kasten sauber und belohnte sich für eine tolle Moral.

Am kommenden Sonntag kommt der SSV Limmer nach Bockenem. Gegen den Tabellenfünften wird es erneut eine schwere Aufgabe, sofern sich die personelle Situation nicht entspannt. Anpfiff ist um 12.15 Uhr.

 

Nach fast genau 500 Minuten haben die Bezirksligadamen der SG Bockenem/Ambergau ihre Torflaute beendet. Gegen das Schlusslicht FC Latferde 80 feierte die Mannschaft im Bockenemer Karl-Binder-Stadion einen 3:0-Erfolg.

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Jacqueline Bode traf zum 2:0 per Elfmeter.

Schon nach vier Minuten wurde der Torfluch gebrochen. Nathalie Kusche köpfte eine Flanke von Maybritt Marten zum 1:0 ins Tor. Jacqueline Bode wurde anschließend zur bestimmenden Frau des Spiels. Zunächst traf sie mit einem schuss nur die Latte. Nach einer guten halben Stunde schoss sie einen Elfmeter an den Pfosten, beim Nachschussversuch wurde sie gefoult. Es gab erneut Strafstoß – und den verwandelte Bode dann zum 2:0. Bereits vor dem Seitenwechsel erhöhte Silke Droska nach einem schönen Spielzug zum 3:0-Endstand.

Im zweiten Abschnitt kontrollierten die SG-Damen das Spiel weiterhin. Allerdings strahlten sie nun nicht mehr die ganz große Gefahr aus. Es gab noch die ein oder andere kleine Chance, doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen. Gegen die offensiv harmlosen Gäste kam die Heimelf jedoch in der Defensive auch nicht in Verlegenheit.

Am kommenden Sonntag geht es zur Reservemannschaft von Hannover 96. Anpfiff auf einem der Kunstrasenplätze an der Clausewitzstraße ist um 14 Uhr.

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