SVB 07 fehlt in Himmelsthür das Glück

Geschrieben von Daniel.Hinz am in News-Frauen, News-Herren

Leistungsmäßig geht es beim SV Bockenem 2007 weiterhin aufwärts. Nur Punkte, die konnte der SVB am Sonntag beim TuS Grün-Weiß Himmelsthür nicht mitnehmen. Zwei Zufallsprodukte brachten die Gäste beim 1:3 im Hildesheimer Stadtteil trotz Führung um den Lohn der Arbeit.

Nach dem 2:2 beim Tabellenfünften gab SV-Trainer Willi Bothe das Ziel aus, auch beim Vierten etwas Zählbares mitzunehmen. Nach zehn Sekunden geriet dieses Ziel erstmals in Gefahr. Als die Bockenemer Abwehr noch nicht sortiert war, gaben die Gastgeber einen ersten gefährlichen Schuss auf das Tor ab. Dieser verfehlte jedoch sein Ziel. Es sollte die letzte ernsthafte Torannäherung der Hausherren für längere Zeit sein. Vieles spielte sich in der Mitte des Spielfeldes ab. Die erste gute Chance für den SVB hatte der eingerückte linke Mittelfeldspieler Awet Melake Resom, der den Ball nach guter Flanke von rechts völlig freistehend aber nicht drücken konnte und somit über das Tor köpfte (15.). Sascha Bothe gab wenig später einen weiteren Warnschuss ab, den der Schlussmann parieren konnte.
Erst nach einer halben Stunde wurde auch Himmelsthür mal wieder gefährlich. Einen Kopfball aus kurzer Distanz konnte Torwart Rainer Kelle aber abwehren und kurz darauf ging ein harter Schuss aus 25 Metern einen guten halben Meter über den Kasten. Da war es auch schon an Gelegenheiten in Halbzeit eins.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes hatte Bernd Hilpert die große Chance zur Gästeführung. Einen langen Ball unterschätze der Torwart völlig, der Ball sprang über ihn. Doch Hilpert wurde noch entscheidend gestört, spitzelte das Leder knapp am Kasten vorbei. Auch danach war von stürmischen Gastgebern, die den Anschluss an die Tabellenspitze halten wollten, nicht viel zu sehen. Eine knappe Stunde war gespielt, als Bockenem sogar die Führung erzielte. Martin Rauer wurde nach einer Freistoßvariante beim Eindringen in den Strafraum von den Beinen geholt, Marc Bothe verwandelte den Elfmeter sicher zum 0:1 (55.)
Himmelsthür reagierte nervös und hektisch. Zwei ungewollte Zufallsprodukte brachten sie dann aber doch auch Siegkurs. Zunächst verlor der SVB im Mittelfeld den Ball, der wurde auf die rechte Angriffsseite gespielt und die folgende Flanke landete unhaltbar für Rainer Kelle im Torwinkel (68.). Nur zwei Minuten später rutschte einem Gästespieler der Ball beim Steilpass 30 Meter vor dem Strafraum auf der rechten Seite dieser über den Fuß, gelangte dadurch links an den Sechzehner, wo ein Grün-Weißer freistand und über den Bockenemer Keeper zum 2:1 verwandelte.
In der verbleibenden Zeit versuchen die 07er zwar alles, brachten auch viele Bälle an und in den gegnerischen Strafraum. Doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. Mit der letzten Aktion des Spiels schafften die Gastgeber dann per Konter noch den 3:1-Endstand.

Eine ganz bittere Niederlage für das Schlusslicht der 1. Kreisklasse, die bereits wie vor Wochenfrist einen Punkt verdient gehabt hätte. Doch jammern hilft nicht, bis zur Winterpause sind noch vier Begegnungen zu absolvieren, in denen noch einige Punkte zu holen sind. Zum Beispiel am kommenden Sonntag, 14 Uhr, im heimischen Karl-Binder-Stadion. Nach drei Auswärtspartien am Stück ist dann der VfB Oedelum zu Gast in Bockenem. Zuvor spielt ab 11.45 Uhr die zweite Herrenmannschaft, die am vergangenen Wochenende spielfrei hatte, gegen den VfL Rautenberg II.

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Das Tor von Silke Droska reichte für unsere Damen nur zu einem 1:1-Unentschieden.
 

Die Damen des SVB mussten überraschend die ersten Punkte in dieser abgeben. Gegen den TuS Nettlingen reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden. Zwar brachte Silke Droska die Gastgeber schon in der zehnten Minute in Führung. Auch danach war Bockenem überlegen, verpasste es aber bei einer der zahlreichen Torchancen einen zweiten Treffer nachzulegen. Zehn Minuten vor dem Abpfiff kamen die Gäste fast aus dem Nichts zum Ausgleich, wobei es dann auch blieb. Am kommenden Sonntag, 11 Uhr, geht es für die Frauen zum Tabellendritten SG Westfeld/Sehlem II.

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